Impellerpumpen aus Edelstahl von Schneider

Die grünen Impellerpumpen aus Edelstahl von Schneider Maschinenbau sind aufgrund ihrer universellen Einsetzbarkeit in vielen Branchen unverzichtbare Helfer für das Fördern von niedrig- bis mittelviskosen Medien. Eine Impellerpumpe von Schneider zeichnen folgende Dinge aus:
 

  • Welle und Pumpengehäuse aus V2A - Edelstahl
  • einfacher und wartungsfreundlicher Aufbau
  • langjährige Verfügbarkeit von Ersatzteilen
  • zahlreiche Anschlussvarianten für den Saug- und Druckstutzen zur Anpassung an vorhandene Ausrüstung
  • große Auswahl an Varianten bezüglich der Förderleistung, des Förderdruckes und der Regelbarkeit der Fördermenge
  • optionaler Pumpenwagen für maximale Flexibilität

Dazu gibt es umfassende Beratung und Hilfe bei der Auswahl der richtigen Pumpe für das konkrete Projekt, denn das Fördern flüssiger Medien ist komplex und verlangt umfassende Kenntnisse in diesem Gebiet. Wichtige Details zu den Impellerpumpen finden Sie unter den Artikeln.
Impellerpumpe aus Edelstahl von Schneider, 230 V / 5.000 - 10.000 l/h
ab 1.299,00 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Impellerpumpe aus Edelstahl von Schneider, 400 V / 5.000 - 33.000 l/h
ab 1.299,00 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Impellerpumpe aus Edelstahl von Schneider, 400 V / zweistufig, 2.500 - 33.000 l/h
ab 1.499,00 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Impellerpumpe aus Edelstahl von Schneider, 400 V, stufenloses Getriebe, 100 - 11.000 l/h
ab 2.399,00 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Impellerpumpe aus Edelstahl von Schneider, 400 V, mit Frequenzumrichter, 100 - 33.000 l/h
ab 2.599,00 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
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Arbeitsweise der Impellerpumpen von Schneider Maschinenbau

Impellerpumpen sind selbstansaugende Rotationspumpen, die mit einem schwachpulsierenden Förderstrom nach dem Verdrängungsprinzip arbeiten. Bei der Umdrehung des Impellers im Pumpengehäuse wird durch Volumenvergrößerung in den Kammern zwischen den Flügeln am Saugstutzen Flüssigkeit angesaugt, in den Kammern weitergefördert und durch Volumenverkleinerung am Druckstutzen herausgedrückt. Die Volumenveränderung beruht auf einer Biegung der Flügel im Gehäuse. Da das Pumpengehäuse eine spezielle Innenform hat, verändert sich die Biegung der Impellerflügel dynamisch, was zur beschriebenen Förderung des Mediums führt. Die Pumpe kann in beide Drehrichtungen fördern. Durch die optionale Bypass-Regulierung bzw. durch Änderung der Drehzahl (Frequenzumrichter, Getriebe) können Fördermenge und Förderdruck feinfühlig eingestellt werden. Die wichtigsten Komponenten der Impellerpumpen sind im einzelnen:

Impeller
Der Impeller besteht aus hochelastischem Gummi und wird beim Pumpen durch das Fördermedium geschmiert und gekühlt. Er darf nicht trockenlaufen, da er sonst von der entstehenden Reibungswärme zerstört wird. Gewählt werden kann zwischen Impellern aus NBR (Nitrilkautschuk) und aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk). NBR zeigt eine hohe Resistenz gegen Öle aller Art, eine gute Haltbarkeit beim Pumpen von kaltem bis mäßig warmem Wasser, aber nur eine bedingte Beständigkeit gegen Alkohol. Die Maximaltemperatur des Mediums sollte 60°C nicht überschreiten. EPDM hat die höhere Temperaturbeständigkeit (bis 100°C) und kann für sehr viele Förderaufgaben genutzt werden, ausgenommen alle Arten von Ölen.
Bei Schneider Maschinenbau gibt es natürlich sehr viele Erfahrungswerte bezüglich des Einsatzes der Impeller. Bitte fragen Sie uns hierzu an!


Pumpenwelle
Pumpen- und Motorwelle sind aus einem Stück gefertigt. Eine austauschbare Wellenschutzhülse verhindert Einlaufspuren auf der Pumpenwelle.

Wellendichtung
Die Wellendichtung besteht je nach Ausführung aus einem Radialwellendichtring oder einer Gleitringdichtung und kann dem jeweiligen Fördermedium angepasst werden.

Einsatzgebiete für Impellerpumpen

Es dürfen nur Flüssigkeiten gepumpt werden, die keine aggressive Wirkung auf die Komponenten haben, die mit dem Medium in Berührung kommen. Zwar sind diese Komponenten schon aus V2A - Edelstahl, aber damit kann man nicht jedes Medium pumpen. Im Zweifelsfall muss immer bei uns angefragt werden.
Die Viskosität des Mediums muss zwischen 1 und 600 mPas liegen, um es mit einer Drehzahl von 1400 min-1 fördern zu können. Nur, wenn die Pumpe mit einem langsam laufenden Motor ausgerüstet ist, können auch Flüssigkeiten mit einer Viskosität von bis 1.000 mPas gefördert werden. Hierzu ist aber grundsätzlich eine schriftliche Freigabe des Herstellers nötig. Produkte wie Leim, Honig und Pasten sind allgemein zu zähflüssig für eine Förderung mit der Impellerpumpe.
Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, Medien mit geringen Festkörperanteilen ohne abrasive Bestandteile bis 3 mm Größe zu fördern, wobei von einem erhöhten Verschleiß der Pumpe auszugehen ist. Auch hier ist eine Herstellerfreigabe nötig.
Die Dichte der zu fördernden Flüssigkeit kann bei maximal 1,2 g / cm3 , die Temperatur zwischen +5°C und +60°C liegen. Höhere Temperaturen bis +100°C, z.B. heiße Bierwürze, können mit EPDM - Impeller gepumpt werden, wobei hier die Dauer entscheidend ist. Für Ihr konkretes Projekt fragen Sie bitte immer an.
Vom Einsatz der Impellerpumpen für leicht verderbliche Nahrungsmittel, z. B. Milch, wird allgemein abgeraten. Nur, wenn die Pumpe regelmäßig zerlegt, gereinigt und sterilisiert wird, ist eine Verwendung in diesem Bereich möglich. Gleiches gilt für den medizinisch - pharmazeutischen Bereich, wo immer eine Herstellerfreigabe nötig ist.

Hinweise zur Inbetriebnahme

Impellerpumpen sind trockenlaufempfindlich und dürfen während des Ansaugvorganges nicht länger als 30 Sekunden trockenlaufen. Bei der ersten Inbetriebnahme oder nach längerem Stillstand sollte die Pumpe mit Wasser oder, wenn notwendig, mit einer geeigneten desinfizierenden Lösung gespült werden. Die Pumpe ist waagerecht aufzustellen und so an die Saug- und Druckleitung anzuschließen, dass das Pumpengehäuse nicht verspannt wird. In festen Rohrleitungssystemen sollten vor und nach der Pumpe Absperrmöglichkeiten vorhanden sein, um die Pumpe bei Störungen ausbauen oder demontieren zu können, ohne die Leitungen entleeren zu müssen. Achtung! Die Pumpe darf bei geschlossenen Ventilen in der Saug- oder Druckleitung nicht in Betrieb genommen werden.

Elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur vom Elektrofachmann ausgeführt werden. Bei der ersten Inbetriebnahme oder nach längerem Stillstand muss das Pumpengehäuse mit dem Fördermedium gefüllt werden, um den Impeller zu schmieren.

Die Saugleitung sollte kurz und direkt sein sowie luftdicht angeschlossen werden, damit die Pumpe ansaugen kann. Der Querschnitt der Saugleitung ist nach Möglichkeit etwas größer als die Einlassöffnung zu wählen, in keinem Fall aber kleiner. Bei optimalen Bedingungen haben die Pumpen eine Ansaughöhe von 4 bis 5 Metern.

Die Druckleitung muss so kurz und direkt wie möglich verlegt werden. Falls nichts anderes angegeben, sollte der Querschnitt der Druckleitung dem des Druckstutzens entsprechen. Beachten Sie, dass jeder Einbau von Krümmern, Ventilen, Filtern, Mengenzählern in den Leitungen die Fördermenge und -höhe der Pumpen verringert. Die Pumpen dürfen außerdem nicht gegen geschlossene Ventile gefahren werden.

Der optionale Bypass bleibt zum Ansaugen und im normalen Förderbetrieb geschlossen (Rechtsdrehung der Regelkappe am Pumpengehäuse bis zum Anschlag). Durch Linksdrehung der Regelkappe im Förderbetrieb (und nur dann!) regulieren Sie die Fördermenge und den Förderdruck der Pumpen. Bitte beachten Sie: Bei geöffnetem Bypass können die Pumpen nicht ansaugen. Wird die Impellerpumpe bei geöffnetem Bypass abgeschaltet, läuft die Flüssigkeit durch die Pumpe zurück.

Hinweise zur Wartung

Vor Arbeiten an den Pumpen ist immer der Netzstecker zu ziehen, und es sind Schutzhandschuhe zu tragen! Die Reinigung ist wie folgt auszuführen:
 
  • Bei weniger verderblichen Lebensmitteln (z.B. Wein, Essig), indem zuerst eine geeignete desinfizierende Lösung und danach sauberes Wasser durchgepumpt wird.
  • Bei leicht verderblichen Lebensmitteln (z.B. Milch), indem zuerst das Pumpengehäuse zerlegt wird, und dann alle Teile in einer geeigneten desinfizierenden Lösung gereinigt werden.
  • Bei Säuren, giftigen und gesundheitsschädlichen Stoffen unterliegt die Art der Reinigung dem Anwender. Er muss entscheiden, wie er die Pumpe reinigt, da er mit den Eigenschaften des Fördermediums vertraut ist.

In jedem Fall müssen die für den jeweiligen Einsatzzweck geltenden gesetzlichen Bestimmungen sowie die Verträglichkeit der Pumpen mit den Reinigungsmitteln beachtet werden. Schalter und Elektromotor dürfen sind nicht mit Wasser abzuspritzen (Schutzart IP 55). Für Motorschäden, die durch Eindringen von Flüssigkeit hervorgerufen werden, wird nicht gehaftet.

Achtung! Die Pumpen kann man nicht mit Heißdampf desinfizieren!